Fortbildungen

Inklusive Natur- und Erlebnispädagogik

All denen, die sich der Kinder- und Jugendarbeit in der Natur verschrieben haben, bieten wir Seminare, die sich an der Natur- und Erlebnispädagogik orientieren und dem Ansatz der inklusiven und vorurteilsbewussten Bildung und Persönlichkeitsentwicklung folgen.

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    Über die Reflektion eigener Normen und Wertevorstellungen sowie praxistauglicher Methoden wird Handlungssicherheit in der Durchführung inklusiver Angebote vermittelt.

    Alle Seminare finden im Freien statt, denn wir glauben, dass sich dort neue und ungeahnte Erfahrungsmöglichkeiten ergeben, die es Kindern und Erwachsenen erlauben, ihre seelischen und körperlichen und geistigen Potentiale zu entfalten.

    Unser Anliegen ist die Akzeptanz und Anerkennung von Verschiedenheit und die Verwirklichung von Chancengleichheit sowie der achtsame Umgang mit der Schöpfung.

Aus dem Baum
zum Bogen

22. & 23.04. 2017

Jugendleiter
Ausbildung

04.-07.05. 2017

Spannung
mit Seil

12.-14.05. 2017

Kinderschutz
geht uns alle an

16.06. 2017

0

0

Erste-Hilfe
Outdoors

17.-18.06. 2017

Wilde Küche

30.06.-02.07. 2017

Kooperative
Abenteuerspiele

30.09.-01.10. 2017

Begeistert für eine gerechte Welt

13.-15.10. 2017

 

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Vielfalt, Vorurteile,
Diskriminierung

11.-12.11. 2017

Sobald nur noch wenige Plätze für die jeweilige Fahrt verfügbar sind, werden die Verbleibenden im Icon oben rechts angezeigt.

Kooperative Abenteuerspiele

 

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30.09. - 01.10. 2017

Lazarus-Haus, Marchlewskistraße 40, 10243 Berlin

(Kinder können gern zur Fortbildung mitgebracht werden)

 

Kooperative Abenteuerspiele bieten die einzigartige Möglichkeit zu erleben wie Gruppen Spannungen aushalten und Herausforderungen im gemeinsamen Handeln bewältigen. Die gegenseitige Unterstützung und Kooperation stehen hierbei im Vordergrund. Die Gruppe kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie alle ihre Mitglieder  mit einbezieht und gemeinsame Lösungsstrategien entwickelt. Die Stärken und Schwächen des Einzelnen, aber auch die der Gruppe im Ganzen werden sicht- und erlebbar. Reflexionsmethoden um damit umzugehen gehören daher mit zum Seminarprogramm.

 

Inhalte:

  • Zielgerichteter Einsatz von kooperativen Abenteuerspielen und  Initiativübungen
  • Reflexionsmöglichkeiten und Transfer in den Alltag
  • Überlegungen zur Sicherheit bei Spielen und Übungen

 

Dozent:

Charles Sebastian Böhm (Koordination „Kinder brauchen Matsch“,  Sozial- und  Erlebnispädagoge, Mediator, Systemischer  Prozessgestalter in der Natur)

 

Ablauf:

 Es muss nicht immer die spektakuläre Abenteuersituation sein, in der alle an ihre persönlichen Grenzen geführt werden. Kooperative Abenteuerspiele bieten die Chance zielgerichtet mit einer Gruppe die aktuellen Themen spielerisch, aber mit hohem Ernstcharakter zu bearbeiten. Auch mit geringem Aufwand können spannende Erlebnisse und nachhaltiges soziales Lernen miteinander verbunden werden. Im Mittelpunkt des Seminars stehen viele praktische Übungen mit dem Ziel der Selbsterfahrung sowohl in der Rolle als Teilnehmer als auch beim eigenen Anleiten und Moderieren. Die dabei gemachten Erfahrungen werden gemeinsam reflektiert. Darüber hinaus erhalten alle Akteure im geschützten Rahmen der Fortbildung ein praxisorientiertes Feedback. Viele neue und spannende Lernprojekte und Spiele werden gemeinsam erprobt und auf ihre Praxistauglichkeit überprüft.

 

Kosten:

45 €  / ermäßigt 35 €

zzgl. Verpflegung

 

Die ermäßigten Preise können auf Anfrage in Anspruch genommen werden.

 

Anmeldung:

Bitte per E-Mail

Begeistert für eine Gerechte Welt

 

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13. - 15.10. 2017

Potsdam - Babelsberg

(Kinder können gern zur Fortbildung mitgebracht werden)

 

Die Vielfalt einer globalisierten Welt genießen wir beim Essen, Musik hören und Reisen. Ihre Widersprüche und Ungerechtigkeiten überfordern jedoch schnell: Reisefreiheit für einige – Zäune für viele; grenzenloser Konsum hier – Ausbeutung woanders. Globales Lernen hilft dabei, sich in einer globalisierten Welt zu orientieren und verantwortlich darin zu leben. In Kooperation mit »Brot für die Welt« lernen wir Spiele und Übungen des Globalen Lernens kennen. Wie nähern wir uns fremden Perspektiven? Wie gehen wir mit komplexen Systemen und Nicht-Wissen um? Welche Ziele für nachhaltige Entwicklung haben wir? Wie entdecken und ergreifen wir Handlungsmöglichkeiten? Das Seminar erweitert den eigenen Horizont und ermöglicht die Aneignung von Methoden, mit denen Globales Lernen in der Jugendarbeit gestaltet werden kann.

 

Inhalte:

  • Globale Zusammenhänge sind reflektiert
  • Umgang mit fremden Perspektiven, mit Komplexität und mit Nicht-Wissen ist reflektiert
  • SDG sind bekannt
  • Handlungsmöglichkeiten für nachhaltige Entwicklung sind bekannt
  • Methoden des Globalen Lernens sind erprobt und reflektiert
  • Eigene Einsatzmöglichkeiten für Globales Lernen sind identifiziert

 

Dozenten:

Johannes Küstner ist seit 2012 bei Brot für die Welt auf Bundesebene für die außerschulische Bildungsarbeit mit Jugendlichen zuständig. Zuvor arbeitete der Erziehungswissenschaftler und Psychologe sozial- und sonderpädagogisch sowie im Bereich Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Seit seiner Jugendleiterausbildung 1997 ist er in der evangelischen Jugend- und Studierendenarbeit aktiv.

 

Ablauf:

Grundlagen zum Globalen Lernen, Entwicklungsvorstellungen, Themen und Inhalte des Globalen Lernens sowie als Vertiefungsthema die Sustainable Development Goals werden mit Impuls-Vorträgen, einem Film und Gruppenarbeiten vermittelt. Für die vertiefte Auseinandersetzung mit Themen und Methoden des Globalen Lernens werden erprobte Methoden des Globalen Lernens exemplarisch durchgespielt und anschließend reflektiert. Für den Transfer werden Ideen der Teilnehmenden für selbst gestaltbare Bildungsaktivitäten zu den SDG erarbeitet.

 

Kosten:

55 €  (ermäßigt 45 €)

Inkl. Unterkunft

zzgl. Anreise und Verpflegung

 

Anmeldung:

Bitte per E-Mail

Vielfalt, Vorurteile und Diskriminierung

 

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11. - 12.11. 2017

Einführung in die Vorurteilssensible Pädagogik

Auferstehungskirche / Umweltforum

Friedenstraße 83, 10249 Berlin

(Kinder können gern zur Fortbildung mitgebracht werden)

 

Hinweis: Im Flyer findet sich eine falscher Zeitangabe.

 

Diskriminierungen und Ausgrenzung sind für viele Menschen alltägliche Realität. Mit einem fachlichen Input über die Antidiskriminierungs-pädagogik und die inklusive Pädagogik sowie in interaktiven Übungen wird das Bewusstsein für unsere eigenen und für gesellschaftliche Vorurteile gestärkt. Die eigenen Identitätsmerkmale werden reflektiert und gewürdigt sowie Klischees und Stereotypien unter die Lupe genommen, mit denen Kinder und Jugendliche aufwachsen. Anschließend werden Konzepte entwickelt, wie Ungerechtigkeiten und Einseitigkeiten beseitigt werden können und wie diskriminierendem Verhalten in Kinder- und Jugendgruppen entgegengewirkt werden kann.

 

Inhalte:

  • Vermittlung rechtlicher und formaler Grundlagen
  • Sensibilisierung für Vorurteile, Diskriminierung und vorurteilhaftes Verhalten
  • Auseinandersetzung mit dem eigenen Normen- und Wertesystem
  • Erarbeitung eines eigenen Standpunktes
  • Einführung in den Anti-Bias-Ansatz (Entstehung, Ziele, Methoden)
  • Durchführung praxistauglichen Übungen
  • Vorstellung von Praxisbeispielen

 

Dozenten:

Charles Sebastian Böhm (Koordination „Kinder brauchen Matsch“, Sozial- und Erlebnispädagoge, Mediator, Systemischer Prozessgestalter in der Natur)

 

Ablauf:

Wir alle wachsen mit bestimmten Vorstellungen und Bildern auf. Alle Menschen haben Vorurteile. In diesem Seminar möchten wir uns für diese sensibilisieren. Neben einem fachlichen Input über den Anti-Bias-Ansatz aus Kalifornien, der Antidiskriminierungspädagogik und der inklusiven Pädagogik wird in interaktiven Übungen das Bewusstsein für gesellschaftliche Vorurteile und Stereotypien gestärkt. Auch die eigenen Identitätsmerkmale sollen reflektiert und gewürdigt werden. Im Seminar werden wir außerdem Klischees und stereotype Haltungen unter die Lupe nehmen, mit denen Kinder und Jugendliche aufwachsen.

 

Anschließend wird darüber nachgedacht, wie Ungerechtigkeiten und Einseitigkeiten beseitigt werden können und wie diskriminierendem Verhalten in Kinder- und Jugendgruppen entgegengewirkt werden kann. Der Leitgedanke ist dabei die Akzeptanz und Anerkennung von Verschiedenheit und die Verwirklichung von Chancengleichheit.

 

Kosten:

45 € (ermäßigt 35 €)

zzgl. Verpflegung

 

Die ermäßigten Preise können auf Anfrage in Anspruch genommen werden.

 

Anmeldung:

Bitte per E-Mail